An(ge)dacht

Liebe Besucher unserer Internetseite,

ist das nicht herrlich! Es ist doch noch Winter. Kälte. Kargheit. Und dann das! Es blüht inmitten der Kargheit. Die Kraft des Lebens ist stärker als die der Kälte, stärker als die Kraft des Todes. An den meisten Stellen ist Leben noch gut verborgen unter schützender Erde, in den kleinen „Fellchen“ der Magnolien, ein- gepackt in Hüllen. Herrlichkeit - noch klein. Und doch: Ist das nicht herrlich!

Wann sagen Sie diesen Satz? Welche Bilder entstehen in Ihnen? Ich denke, wir werden ganz verschiedene Situationen beschreiben oder zeigen: ein neu geborenes Kind, ein Sonnenuntergang am Meer, die Hand, die festhält in schwieriger Situation, das Herz, das höher schlägt, wenn wir einen lieben Menschen bei uns haben. Lauter wunderbare Herrlichkeiten!

Wunderbare Herrlichkeiten unseres Lebens sind Splitter der einen und übergroßen Herrlichkeit Gottes. So dürfen wir glauben. Und der Satz des Paulus, der Monatsspruch des Februars ist, redet von seiner Überzeugung, dass nichts größer ist, als die Herrlichkeit Gottes. Es klingt hart, dass die Leiden dieser Zeit, unseres Lebens nicht ins Gewicht fallen, gegenüber dieser Herrlichkeit. Wie schwer beugen uns persönliche und weltverändernde Leiden. Wer weiß das besser als Paulus. Und doch ist er überzeugt, dass Gottes Herrlichkeit unübertroffen ist. Das ermutigt ihn. Das weitet seinen Blick. Das lädt ein, es wie Paulus zu bekennen:

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.

Römer 8.18

Lassen Sie uns Acht haben auf die vielen kleinen Herrlichkeiten unseres Lebens. Damit nehmen wir Gott selbst in den Blick.
Ist das nicht herrlich?!

Ihre Pfarrerin Uta Krusche-Räder

Monatspruch März

Wendet euer Herz
wieder dem Herrn zu,
und dient ihm allein. 

1.Samuel 7,3

Magnolie Pfarrgarten Copitz